Tremere-Chronik

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Freitag 15.02.2013

Im gestrigen Gespräch erwähnte Frau Heymann, dass am heutigen Abend eine Informationsveranstaltung zum Thema Werwölfe abgehalten werden sollte. Diese wurde von einer Person mit Namen Desmian ausgerichtet. Mir war dieser Name nicht geläufig, doch vermutet ich das es sich dabei um den von Dr. Arnold erwähnten Jäger handelte. Frau Heymann nannte mir den Ort und die Zeit der Veranstaltung, da mir keine Einladung zugestellt wurde. Da dies auch ein wenig schwierig ist, wie ich gerne zugeben möchte, nahm ich diese Information gerne entgegen. Auf die Frage hin ob Frau Heymann auch zu gegen sein würde, verneinte sie dies. Die Veranstaltung sollte am folgenden Abend um 00:00 in der Schwalbe abgehalten werden. Einem Freizeitzentrum welches sich in Schönwalde befindet.

Als ich kurz vor 00:00 eintraf waren schon fast alle Teilnehmer anwesend. An diesem Seminar nahmen teil: Frau Rosengardt, Herr von Grönn, Herr Dr. Axel Arnold, Desmian, Völsung und ein Herr "Red" Czerwony auf welchen ich erst durch seine störende Art und sein unangenehmes Verhalten aufmerksam werden sollte.

Als ich den Ahnen des Clans Gangrel sah, schwante mir nichts gutes. So machte ich mich auf einem Abend der Vorurteile und Anfeindungen gefasst.

Für das leibliche Wohl wurde reichlich gesorgt, da Desmian einen Kanister Schweineblut mitbrachte, welches er auch in verdünnter Form zu sich nahm. Alle anderen Anwesenden zogen es vor, ihre mitgebrachten Blut zu konsumieren.  

Noch ein paar Worte zu Desmian. Bei seiner Person handelt es sich um jemanden, der rein äußerlich betrachtet aus sehr einfachen wenn nicht gar mittellosen Verhältnissen stammt. Was seinen Charakter angeht, so ist dieser sehr zielstrebig und könnte mit einer enormen Willensstärke einhergehen.Die Motive aus denen er uns unterstützt sind mir dennoch nicht ganz klar.

Das Seminar begann mit der Aufzählung von Werwolfmerkmalen und einigen spekulativen Mutmaßungen über ihre Gesellschaftsstruktur. Gelinde gesagt war dieser ganze Teil des Vortrages im höchsten Maße spekulativ und mit farbenfrohen Elementen der Fabel und alten Legenden durchsetzt, an denen der Ahn der Gangrel lautstark Anteil nahm. Alle brauchbaren Informationen welche noch dienlich sein könnten, habe ich festgehalten.

Im zweiten Teil wurde die Frage nach dem Grund welcher zur jetzigen Situation führte, erörtert. Ab diesem Zeitpunkt wurde die ganze Situation sehr unangenehm. Es stelle sich heraus das Herr Morgen mir nicht alle relevanten Informationen zur Verfügung stellte, damit ich über die "gesamte" Situation im Bilde war. Dies nutzte besonders Völsung aus um Haus und Clan der Lächerlichkeit und Unwissenheit preiszugeben. Diese Situation führte dazu das ich mich von Herrn Morgen los sagte und distanzierte und mir die Aufgabe aufgezwungen wurde dafür zu sorgen das Herr Morgen auf dieser Expedition "deeskalierend" wirkt.       

Für diese ganze Misere wird Herr Morgen mit schweren Strafen zu rechnen haben, welche am Schluss dieses Berichtes noch aufgezählt werden.

Auch andere Kainiten sahen in dieser Situation ihre Chance gekommen, so müsste ich ein neues Mitglied des Clans Brujah auf seinen Platz verweisen, da dieser nur zynische Kommentare für die ganze Sachlage übrig hatte. Dies war der bereits erwähnte Herr "Red" Czerwony. Dieser verleitet den Prinzen am selben Abend zu einem Wutausbruch welcher trotz mehrerer dazwischenliegender Räume noch durchaus gut zu vernehmen war.

Im dritten und letzten Teil dieses Abends, ging es um die Planung und wie man den Wehrwesen gegenübertreten sollte. Es wurde beschlossen das die Messgeräte welche sich sehr wahrscheinlich immer noch vor Ort befinden, von Haus und Clan diskret entfernt werden. Alle Teilnehmer der Reise werden als Botschafter der Domäne Pommern auftreten, ohne jedoch Befugnisse vom Prinzen zugesprochen bekommen zu haben. Es soll mit dieser Aktion nur ein erster Kontakt mit den Wehrwesen hergestellt werden und der Boden für Verhandlungen bereitet werden.

Abschließend möchte ich noch einmal hervorheben das ich mich von allen Aktionen die durch Herrn Morgen durchgeführt wurden distanziere.

Für seine Verfehlungen wird Herr Morgen auf folgende Weise bestraft:

Entzug aller von ihm erworbenen Zirkel der Mysterien

Entzug seines politischen Amtes als Sehnenschall

Anwendung des Blutfluches "schwaches Blut" um den Einsatz von Thaumaturgie zu unterbinden

Beseitigung der Aggressiven Züge des Tiers um eine Eskalation zu verhindern (bewirkt durch das Ritual Fesseln des Tiers) 

Beschränkung seiner Bewegungsfreiheit bis zum Reisetermin auf das Gildenhaus.

beim überleben des Herrn Morgen wird er nach Wien für seine endgültige Aburteilung deportiert

Anmerkungen: Diese Situation zeig deutlich, sollte sich das Stammhaus dazu entschließen weitere Lehrlinge in die Domäne Pommern zu entsenden und sollte es nach diesem Vorfall immer noch ein Stammhaus geben, muss eine völlige Umstrukturierung der Regeln, Normen, Richtlinien und Ziele des Gildenhauses Pommern erfolgen. Sollte der Ehrenwerte Lord Strasser sich davon überzeugen lassen das Gildenhaus nicht zu schließen, werde ich persönlich die Umstrukturierung vornehmen. 

Ein detaillierter Bericht über die Vorkommnisse die zu dieser Situation führte wird nachgereicht sobald ausreichend Fakten vorhanden sind.        

17.2.13 10:11, kommentieren

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Donnerstag 14.02.2013

Ich habe heute eine Einladung von Frau Heymann in die Domburg erhalten, so dass ich mich kurz vor 12 auf den Weg machte um sie nicht warten zu lassen.

Die Domburg ist ein modernes Etablissement welches direkt gegenüber dem Dom zu finden ist.

Es war gut besucht, so dass wir nicht weiter auffielen. Frau Heymann erwartet mich mit ihrem Ghoul Stefan bereits.nachdem wir uns, um den Anschein zu wahren, etwas von der Getränkekarte bestellten, entspann sich nach kurzer Zeit ein sehr interessantes Gespräch.

Das Hauptthema unserer Unterhaltung, so kristallisierte sich bald heraus, waren Frau Rosengardt und der Prinz. Frau Heymann schien sehr deprimiert über den Werdegang Frau Rosengardts zu sein und zeigte sich über die Praktiken und Ansichten des Prinzen sehr entrüstet. Da ich dies gut nachvollziehen konnte, und es mir ein persönliches Anliegen ist die Machtverhältnisse in dieser Domäne zu "normalisieren" und den Status Quo wiederherzustellen, bekräftigte ich ihre Ansichten. Beim Thema Frau Rosengardt ließ ich mehr Vorsicht walten, da Frau Heymann dort stärker emotional verwickelt zu sein schien. 

Erwähnenswert an diesem Abend ist auch, dass ihr Ghoul Stefan meistens mehr redete als Frau Heamnna selbst. Diese Umstand viel mir auch schon bei unserem ersten Treffen auf.   

So ging dann ein sehr interessanter Abend zu Ende.  

17.2.13 08:03, kommentieren

Dienstag 12.02.2013

Herr Morgen bat mich am Vortag, ihn zum Vorgespräch zu seiner neu eingeräumten Gerichtsverhandlung zu begleiten. So fanden wir uns kurz nach 23:30 Uhr bei Frau Heymann ein, welche die Verteidigung des Herrn Morgen übernehmen würde. Frau Lida Gustava Heyman ist ein Kainstkind welches schon vor einiger Zeit für etwas Aufregung sorgte, zwar nicht in dem Maßen wie Herr Morgen, wahrscheinlich aber immer noch ausreichend um den Prinzen zu verärgern. So hört man zumindest wenn man auf das Getuschel der anderen viel gibt. Mir war es bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht vergönnt Frau Heymann persönlich kennen zu lernen. Der Erste Eindruck welchen sie auf mich machte, war durchaus kompetenter, zielstrebiger und fürsorglicher Natur. So recht wollte sie nicht zu dem Bild passen welches ich mir aufgrund der Gerüchte zwangsläufig gebildet hatte.

Wir kamen auch schnell auf den Kern unserer Anwesenheit zu sprechen. Die Anhörung des Herrn Morgen sollte wieder in Form eines Tings vor den Ahnen des Clans Gangrel Völsung und dem Clan der Nosferatu Wienhard Blankenberg stattfinden.

Aus meiner Skepsis, dieser Verhandlung gegenüber machte ich keinen Hehl und versuchte mit Frau Heymann gemeinsam die beste Strategie zu abarbeiten.

Herr Morgen überraschte uns in diesem Fall mit seinem Entschluss die Urteil anzunehmen und die Reise ins Tolenseetal anzutreten. Ob dies Entscheidung aus Resignation oder Hochmut geschah war für mich schwer einzuschätzen. Auf jeden Fall machte er einen sehr siegesgewissen Eindruck. Leider schwang auch ein sehr Hoher Anteil an Arroganz in dieser Aussage mit. So dass ich die Befürchtung habe das er direkt in seinen Untergang laufen wird.

Auf Anraten von Frau Heymann, dass dieses Schuldeingeständnis für eine Schuldminderung eingesetzt werden könne, wehrte Herr Morgen diesen Vorschlag vehement ab. Nach einer letzten Unterredung mit mir, in der ich Herrn Morgen zusicherte sollte er dieses Himmelfahrtskommando heil überstehen und auch noch verwertbare Ergebnisse für Wien mitbringen, würde ich mich persönlich für ihn einsetzen.

Nach seinem Abgang, kehrte ich noch einmal zu Frau Heymann zurück und tauschte mich mit Ihr über verschieden Themen bezüglich der Domäne aus.

Auch in diesem Gespräch viel mir die starke Persönlichkeit Frau Heymanns auf und das eine Zusammenarbeit mit ihr unbedingt angestrebt werden sollte. in diesem Sinne verabredeten wir ein weiteres Treffen für den kommenden Donnertag.

15.2.13 13:36, kommentieren